Leak: iPhone 18 Pro und Duo waren ursprünglich mit 16 GB Arbeitsspeicher geplant


Speicherpreise sind im Moment der Flaschenhals der Tech-Industrie. Bedingt durch die hohe Nachfrage durch KI-Rechenzentren steigen sie stetig an und die Produktion kommt kaum hinterher. Besonders spannend war daher die Frage, wie viel Speicher Apple den im September vorgestellten iPhone Pro und iPhone Duo spendiert. Zwar nennt das Unternehmen diese Informationen nicht im offiziellen Datenblatt,
über Xcode konnte aber eine Kapazität von 12 GB in Erfahrung gebracht werden. Glaubt man dem jüngsten Post eines
chinesischen Leakers, hatte Apple ursprünglich andere Pläne. Ihm zufolge plante man eigentlich mit 16 GB.
Keine Erhöhung zu iPhone 17 ProWarum Apple von den Planungen abgerückt ist und den Arbeitsspeicher im Vergleich zum iPhone 17 Pro bei 12 GB belassen hat, kann nur erahnt werden – es gibt aber gute Anhaltspunkte. Auf der einen Seite möchte man mit den Betriebssystemen der 27er-Reihe endlich die große KI-Offensive starten. Um die Versprechen zur Wahrung der Privatsphäre einzuhalten, ist man in Cupertino dabei bestrebt, möglichst viele KI-Funktionen direkt auf den Geräten der Nutzer auszuführen. Dafür sind lokale KI-Modelle erforderlich, die sehr viel des teuren Speichers benötigen. Um den Aufpreis für 16 GB RAM zu kompensieren, ohne die Marge zu gefährden, wäre eine noch größere
Preiserhöhung bei den iPhones notwendig gewesen. Zur Einordnung: Anfang September kostete eine RAM-Einheit
145 Dollar, ein Jahr davor waren es noch 39. Offensichtlich entschied man sich in Kalifornien am Ende dazu, lieber auf mehr Arbeitsspeicher zu verzichten. Unklar ist aber nach wie vor der Zeitpunkt, zu dem Apple der RAM-Erhöhung den Stecker gezogen hat. Der Leaker "Instant Digital" nennt dazu keine Informationen.
Auswirkungen auf KI-Funktionen unklarEine spannende Frage ist, ob durch den kleineren Arbeitsspeicher Apples Planungen zum flächendeckenden Ausrollen von KI-Funktionen betroffen sind. Einerseits könnten Features zurückgehalten werden, von denen das Unternehmen denkt, dass sie mit nur 12 GB kein zuverlässig überzeugendes Benutzererlebnis bieten. Apple ist bekannt dafür, in solchen Fällen lieber auf Funktionen zu verzichten – vor allem auf älterer Hardware. Als Alternative wäre es möglich, mehr KI-Prozesse in die Cloud zu verlagern und über die eigenen Private-Cloud-Computing-Server zu verarbeiten.